Clínica Fertia

Was ist das ovarielle Hyperstimulationssyndrom OHSS?

Das ovarielle Hyperstimulationssyndrom oder OHSS ist eine Komplikation, die bei In-vitro-Fertilisationsbehandlungen auftreten kann.

Es handelt sich um eine abnorm hohe Reaktion der Eierstöcke auf hormonelle Medikamente, die in der Regel bei der IVF verabreicht werden, um die Anzahl der entnehmbaren und anschließend befruchtbaren Eizellen zu erhöhen.

Symptome des ovariellen Hyperstimulationssyndrom

Das ovarielle Hyperstimulationssyndrom kann leicht, mittelschwer oder schwer sein. In leichten Fällen kann es folgendes verursachen:

  • Vergrößerung der Eierstöcke
  • Auftreten von Flüssigkeit, Schwellung und leichten Schmerzen im Unterleib
  • Übelkeit oder Durchfall in leichten Fällen

In mittelschweren oder schweren Fällen können weitere wichtige Komplikationen auftreten, die eine Hospitalisierung erfordern könnten.

Welche sind dessen Ursachen?

Heute ist bekannt, dass das OHSS als Folge der Freisetzung einer Reihe vasoaktiver Substanzen in den Follikeln nach der Verabreichung von Choriongonadotropin-Hormon entsteht, von denen der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF) der wichtigste ist.

Die freigesetzten vasoaktiven Substanzen induzieren den Abfluss von Flüssigkeit und Proteinen aus dem intravaskulären Raum in den extravaskulären Raum, was zu Hypotonie, Oligurie, Vorhandensein von Flüssigkeit im Bauchraum, erhöhter Blutviskosität… führt.

Kann man das Auftreten von OHSS in IVF-Zyklen vermeiden?

Bei Fertia bieten wir allen unseren Patientinnen eine personalisierte Nachsorge an, um die Entwicklung dieses Syndroms zu vermeiden. Dazu werden verschiedene Strategien angewandt, wie z. B. einen verzögerten Transfer, was die Verwendung von Choriongonadotropin zur Vollendung der Reifung der Eizellen vermeidet, und stattdessen ein Analog von Rh Gn verwendet, wodurch die Risiken minimiert werden.

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